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künstlerische
entwicklung
der fokussierte
blick durch die kameralinse fasziniert marcel ambrusch schon
seit seiner kindheit. im jahr 1974 in der schweiz geboren und
später nach österreich übersiedelt, versuchte er sich recht
früh an kreativen kurzfilmen, um bald darauf seine
begeisterung für die fotografie zu entdecken. die erste im
alter von 16 jahren gekaufte spiegelreflexkamera legte den
grundstein für die weitere intensive beschäftigung mit der
lichtbildkunst.
von experimenten mit objekten, licht und schatten über natur-
und reiseaufnahmen führte ihn sein weg weiter zur darstellung
des menschen mit all seinen besonderheiten. einerseits sind
dies unkonventionelle portraitaufnahmen interessanter
charaktere, andererseits hautnahe aktfotos, körperlandschaften,
die aus geheimnisvoller dunkelheit hervorzutreten scheinen.
seine vorliebe
gilt grundsätzlich der schwarz-weiß-fotografie, auch bei der
darstellung alltäglicher und üblicherweise wenig beachteter
gegenstände und orte, welchen er durch seinen speziellen
blickwinkel einen oft überraschenden und ungewöhnlichen
ausdruck verleiht.
mittlerweile
erweitert er sein fotografisches spektrum um digitale
verfremdung und gemäßigte abstraktion. banale alltäglichkeiten
löst er so in reizvollen neuinterpretationen des gesehenen
auf.
seit 2002 präsentiert marcel ambrusch seine werke
kontinuierlich in einzel- und gruppenausstellungen einer
breiteren öffentlichkeit.
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